Ist Pilzanbau nachhaltig?

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Wenn Sie "Ja" geraten haben, dann liegen Sie richtig!
 
Pilze sind nicht nur nährstoffreich, sondern auch eine äußerst nachhaltige Nahrungs- und Biomaterialquelle. Laut Green Matters sind Pilze das nachhaltigste Gemüse (obwohl sie eigentlich Pilze sind). Hier erfahren Sie, wie sie sich in der Landwirtschaft behaupten.

Weniger Wasserverbrauch

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Im Durchschnitt benötigt der Anbau von 0,5 kg Pilzen nur 6,8 Liter Wasser. Vergleichen Sie das mit einer Avocado, die 227 Liter Wasser benötigt, oder 0,5 kg Mais, die 481 Liter benötigen!

(Quelle: WaterFootprint.org)

Geringere Kohlenstoffemissionen

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Eine Portion Pilze entspricht nur 0,08 kg CO2-Emissionen. Nur Linsen haben einen niedrigeren CO2-Ausstoß pro Portion.

(Quelle: AmericanMushroom.org)

Geringerer Energieverbrauch

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Im Durchschnitt benötigt der Anbau von 0,5 kg Pilzen nur 1 kWh Energie, was ungefähr der Energiemenge entspricht, die zum Brühen einer Kanne Kaffee benötigt wird.

(Quelle: AmericanMushroom.org)

Effiziente Landnutzung

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In einem Jahr können auf einer einzigen Fläche eine Million Pfund Pilze angebaut werden.

(Quelle: MushroomCouncil.org)

Upcycling von Rohmaterialien

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Pilze werden auf wiederverwerteten und kompostierten Materialien (wie Mist, Sägemehl und Stroh) angebaut, die als Überreste aus anderen Teilen des landwirtschaftlichen Prozesses stammen.

(Quelle: EcoMushrooms.org)

Geringere Abfallerzeugung

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Nach der Ernte ist das Substrat, das die Pilze hervorgebracht hat, ein großartiges Nebenprodukt, das vielfältig in der Landwirtschaft, Landschaftsgestaltung und bei Rekultivierungsprojekten eingesetzt werden kann.

(Quelle: AmericanMushroom.org)


Die Verwendung von Kunststoffen im Pilzanbau

Es ist kein Geheimnis, dass die Pilzindustrie eine beträchtliche Menge an Einwegplastik verwendet. Der größte Teil dieser Verwendung konzentriert sich auf den großflächigen Innenanbau, wo Plastiktüten zur Aufbewahrung des Pilzfruchtsubstrats verwendet werden. Wenn alternative oder Outdoor-Techniken eingesetzt werden, kann der Plastikverbrauch minimal sein. Züchter können wiederverwendbare Behälter verwenden oder Gartenbeete und Baumstämme im Freien beimpfen, um den Anbau in Plastiktüten in Innenräumen zu vermeiden.

North Spore erstellt Bildungsressourcen, um den Pilzanbau zugänglich zu machen und sowohl neuen als auch erfahrenen Pilzzüchtern zu helfen, ihren fungalen Horizont über den Anbau in Plastiktüten hinaus zu erweitern. North Spore engagiert sich auch dafür, Forschungs- und Entwicklungsgelder sowie Personal zu investieren, um Lösungen für den Plastikeinsatz in der Pilzindustrie zu finden.